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Diese Seite zuletzt geändert am: 30.07.2011, 13:49

Vorhang auf, das Spiel beginnt …

am 27. Juni 2011 um 12.00 Uhr in der Aula unserer Schule.

Der Grundkurs Darstellendes Spiel des 12. Jahrgangs lud zu seiner Fassung des Shakespearschen "Sommernachtstraums" ein.

Im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2010/11 beschäftigten wir uns mit den Wirrnissen um vier junge Athener, deren Liebe sie selbst, aber auch der gestrenge Vater Hermias, das Herzogenpaar von Athen und letztlich selbst irgendwie die Elfen entgegenstanden. Wir begannen damit, ein umsetzbares Konzept zu finden, Texte zu schreiben, Rollen zu verteilen, zu improvisieren, uns über Bühnenbild, Kostüme und Requisiten Gedanken zu machen - alles gar nicht so einfach, wie es sich liest! Bei 14 Ensemblemitgliedern gab es oft auch 14 konträre Meinungen, mal fehlte der eine, dann der andere, nicht immer wurden festgelegte Termine eingehalten, manchmal wollten wir aufgeben und kurz vor Schluss mehrten sich die Stimmen, gar nicht auftreten zu wollen.

Zum Glück entschieden wir uns anders und probten sehr fleißig, auch in unserer Freizeit. Und siehe da, zunehmend wurde es ein vorzeigbares Schauspiel. Passende Musik wurde gefunden und zusammengeschnitten, die Scheinwerfer wurden eingesetzt, Flügel für die Elfen gekauft, jeder besann sich auf seine Stärken.

Um 9 waren wir schon in der Aula zur Durchlaufprobe, ein bisschen nervös, vieles klappte noch nicht. Aber um 12, als das Licht ausging, die Scheinwerfer an, die Musik des Klaviers ertönte, da lief jeder zu Höchstform auf:

Sascha als Musik- und Lichtverantwortlicher, Lea am Klavier und als Elfe, Juliane und Katherina als Königspaar, Anastasia als Vater Egeus und Elfe, Sarah, Lucia, Charles und Vanessa als die Athener Paare, Steffi als Elfe, Maria als Elfe und Dienerin, Marie als Elfe und Handwerkerin und Leo als Droll.

Das Publikum wurde in den Bann gezogen, es litt mit den Liebenden, aber auch mit dem Droll, dem der Lärm und der Menschengestank in seinem Wald zu viel wurden und der durch seine Verzauberungen viel Durcheinander bewirkte. Aber wie bei Shakespeare kam es auch bei uns zu einem Happy End.

Schön, dass auch Franziska als Zuschauerin kam und herzlichen Dank für das Engagement Herrn Westermanns, der sehr viele nützliche Tipps und Tricks für uns parat hatte.

Und im nächsten Jahr sehen wir uns wieder - bei Dürrenmatts "Physikern".

Birgit Burmeister
Fachbereichsleiterin Deutsch
27.6.11

 
 
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