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Diese Seite zuletzt geändert am: 19.06.2014, 19:11

3. THEATERFEST 2014

5 Stunden, 7 Inszenierungen - das diesjährige Theaterfest war ein Theater-Marathon. Am 15.05. trafen sich nun schon zum dritten Mal alle Theaterkurse der Sekundarstufen, um in der Aula ihre Produktionen vorzustellen.

Den Auftakt machte die Film AG mit Schülern der Klassen 7 + 8, die einen Zusammenschnitt von lustigen Live-Interviews zeigte. Auf die Frage: Was ist dein Lieblingsplatz in der Schule? gab es zum Beispiel Antworten wie: Pausenhof, Schaukel, Tischtennisplatte, WC… AG-Leiter Herr Westermann blieb anschließend mit zwei Reportern vor Ort, um Live-Impressionen von den Stücken einzufangen.

Die Flucht aus dem Klassenraum auf magische Art und Weise war das Thema der ELA-Theatergruppe 5/6 von Herrn Hödl mit einem Ausschnitt aus dem Stück "Das Klassenfenster zum Glück", das übrigens im Juni noch seine Premiere erleben wird.

Die Frage "Mord oder Unfall ?" untersuchte die Theater-AG 7/8 unseres Abiturienten Philip Erdmann. Jemand musste die Großeltern beiseite geschafft haben, um früher an das Lotto-Erbe zu gelangen. Klarer Fall für den Kommissar.

Ein junger Krimineller versuchte anschließend "Das Herz eines (alten) Boxers" für sich zu gewinnen. Der WPU-Kurs Klasse 9 unter der Leitung von Herrn Schreiber setzte den Charme eines Altenheims und die derbe Sprache der Jugendlichen gekonnt in Szene.

Der zweite Block vereinigte die Kurse der Oberstufe. Die DS -Kurse 11 zeigten ein "Fragen-Karussell", das sich um das Phänomen banaler wie ernster Fragen im Alltag drehte (Leitung: Herr Ledrich), sowie eine unterhaltsame Polit-Satire mit dem Titel "Notstand im Pazifik". Dieser wird ausgerufen, als die Nachricht "Es gibt kein Bier auf Hawaii" in deutsche Lande dringt (Leitung: Herr Schreiber).

Eingerahmt wurden diese beiden Auftritte durch gleich zwei Inszenierungen unter der Leitung von Frau Burmeister. In einer "Geträumten Wirklichkeit" werden Schüler der 12.Klasse plötzlich in ein Klassentreffen der Zukunft katapultiert, auf dem allerlei Eitelkeiten miteinander konkurrieren und Vorwürfe wie geheime Wünsche aus der Schulzeit artikuliert werden. Nur der Hass auf die ehemalige Klassenlehrerin eint die Erwachsenen.

Höhepunkt des Abends war das Stück "Ofelia - ein Leben in zwei Welten". In Anlehnung an den Film "Pans Labyrinth" entstand eine ergreifende Geschichte um das verträumte Mädchen Ofelia, das inmitten des Spanischen Bürgerkrieges bei ihrem hartherzigen Stiefvater aufwächst, der als Hauptmann kaltblütig und brutal agiert. Da ihre Mutter ihr kaum helfen kann, entflieht Ofelia mit Hilfe einer Fee in eine Fantasiewelt. Darin muss sie drei Prüfungen bestehen, um ihren richtigen Vater wiederzusehen. Das ganz in den Bann des Stückes gezogene Publikum war erleichtert, als Ofelias Reise schließlich ein gutes Ende fand.

Wie auch unser Theater-Marathon, der letztlich kurzweilig und unterhaltsam "über die Bühne ging". Auf ein neues Theaterfest 2015!

H.Ledrich

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