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Schüler des Profilkurses Deutsch der Klasse 11 von Herrn Ledrich schrieben Gedichte zu selbst ausgewählten Bildern. Vorgabe war es, ausdrucksstarke Porträts zu finden und sich in die innere Welt der dargestellten Personen hineinzuversetzen. Der Text sollte die Person charakterisieren und das Porträt‚ in Worten nachzeichnen.

| Marius Dörner Schwarz und Weiß Weiß ist das Zauberpulver, das ihn erweckt. Weiß ist der Nebel, der aus seinem Mund quillt. Weiß ist das Licht, das ihn zu seinem Podest geleitet. Weiß ist sein Gesicht, wenn es vom Schein überstrahlt wird. Schwarz ist der Hut, der seine Denkfabrik überdeckt. Farbenfroh ist sein Kopf, wenn die Gedankenblumen blühen. Schwarz sind seine Augen, die trübe ins Publikum schaun. Schwarz ist die Nacht, die ihn nach seinem Ausbruch erwartet. Schwarz ist sein Sein. | Volkmar Metze SchattenSie verbirgt sich hinter ihrer Schönheit Verdeckt damit ihre Schuld. Gefangen hinter einer Maske verstört der Geist. Rastlos auf der Suche nach der Unschuld ihrer Geburt Verloren gegangen während ihres Lebens fort und niemals da. |  |

Janina Müller Alles nur FassadeDer Blick, mit dem sie über die Menschen hinwegschaut, an ihnen vorüberschreitet und in ihrem Kleid den Gang auf und ab gleitet. Jeder ist gefangen von ihrem Blick, wagt sich nicht wegzuschauen und bewertet sie als schick. Niemand würde anzweifeln ihre Macht und Kraft, mit dem sie jeden unterlegen macht. Doch ist das ihr wahres Gesicht ? Versteckt hinter einem Wahnsinnskleid, wo das Innere verborgen bleibt und sie es niemals jemandem zeigt.
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Jasmin Homann Der WindEr streift mir durch das Haar Er flüstert sehr sanft komm mit mir Er streift durch das Land welches weit, welches unbekannt Er ist Natur, er ist Freiheit Er ist wie ein Adler er fliegt hoch hinaus Schaut immer gerade aus, blickt niemals zurück Er sieht alles Er kennt die ganze Welt kennt das Leid, kennt den Schmerz kennt die Liebe, kennt das Glück Er ist der Wind so unscheinbar und dennoch allgegenwärtig Er flüstert sehr sanft komm mit mir Und ich folge in eine Welt in der man so frei ist wie ein Adler
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Ich bin, du bist, wir sind, so lernt es jedes Kind. | 
| Ich war, du warst, wir waren, auch das ist bald erfahren. | Und dazwischen, so geschwind, wen Tag zu Nacht vorüberrinnt, das ist, das wird's gewesen sein: Ein Wirbelwind von Jahren, der für jeden jetzt beginnt. Caroline Sydow |
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