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Diese Seite zuletzt geändert am: 17.09.2008, 19:41

Förderkonzept für die Grundstufe

Allgemeine Grundsätze

  • sind der Rahmenplan für die Berliner Schule
  • das Förderkonzept ist Teil des Schulprogramms sowie des schulinternen Curriculums.
  • damit schließt es unterrichtliche und außerunterrichtliche Ziele und Inhalte im Rahmen der Ganztagsgrundschule ein
  • Das heißt für die Lehrer und Erzieher: In allen Bereichen muss jede Schülerin und jeder Schüler nach seinen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen gefördert werden.
  • die umfassende Förderung ist zugleich Prinzip des Freizeitbereiches.
    Das bedeutet für unsere Schülerinnen und Schüler,
  • sprachliches und kulturelles Vorwissen einzubringen und den Unterricht bzw. den Freizeitbereich inhaltlich zu erweitern
  • sich in simulierten und authentischen Kommunikationssituationen zu orientieren und verständlich zu machen
  • sich grundlegende Lern- und Arbeitsformen in verschiedenen Sozialformen anzueignen (Erwerb und Pflege sozialer Kompetenzen)
  • mit Hilfe verschiedener Medien effektiv zu lernen

Formen der individuellen Förderung

  • Diagnostik
  • Temporäre Lerngruppen in allen Lernbereichen
  • Förderung im emotional sozialen Bereich
  • Individuelle Bedarfslösungen, z.B. bei Rechenschwäche
  • Ab Klasse 3: LRS Gruppen, Ambulanz, Zusammenarbeit mit dem KJPD, Beratungsstellen im Bezirk, medizinische Einrichtungen, Jugendamt, Förderzentren
  • Aussetzung der Deutschnote

Schaffung von guten schulischen Bedingungen  

  • Erlebnis- und erfahrungsbezogene Angebote
  • Sorgfältige Auswahl der Angebote hinsichtlich der individuelle Ausgangslage
  • Schaffung von Bezug zum vermittelnden Unterrichtsstoff
  • Schaffung ausreichender Lernzeit
  • Vermittlung unterschiedlicher Lernmethoden
  • Unterstützung bei allen Lernproblemen
  • Schaffung ausreichender Gelegenheiten zur Automatisierung des Gelernten
  • richtige lern- und wahrnehmungspsychologische Organisation des Unterrichtsalltages
  • ausgiebige Bearbeitung der besonderen Schwierigkeiten des jeweiligen Lerngegenstandes
  • Unterstützung bei Hausaufgaben
  • Begleitung des Lernprozesses durch die häuslichen Umgebung
  • Anknüpfung an die Erfahrungswelt der Kinder
  • Sorgfältige Ermittlung der Lernausgangslage
  • Regelmäßige Durchführung von Analysen des Leistungstandes jeder Kindes

Besonderheiten des Lernbereiches Deutsch

„Kinder, die lediglich mehr Zeit für den Erwerb der Schriftsprache benötigen, werden oft zu Kindern mit LRS durch den Vergleich mit Jahrgangsnorm, die sie nicht erfüllen können, und weil das Lernangebot in der Klasse so weit von ihrem Kenntnisstand entfernt ist, dass sie nur wenig davon profitieren.“
Renate Valentin

Grundlage des Rahmenplanes  

  • vielfältige Übungen zur Aussprache von Vokalen, Konsonanten und deren Verbindungen
  • Arbeit an der Alltagssprache (Lieder, Reime etc.)
  • Wortschatzerweiterung insbesondere für einfache Tätigkeiten
  • Schaffung von vielfältigen Sprachsituationen
  • das „Hören“ erlernen (Zusammenwirken von Hören und Sprechen)
  • Ausspracheschulung (Lauterscheinungen, Intonationsmuster, Akzentuierung, Rhythmik)
  • stetige Wortschatzerweiterungen
  • Entwicklung kommunikativer Fähigkeiten als Voraussetzung für den gesamten Lernprozess u. den Erwerb sozialer Kompetenzen (z.B. Gesprächskulturen
  • erlernen / Medienkompetenzen erwerben)
  • Anwenden der erlernten Grammatik (insbes. Bilden komplexer Sätze
  • durch Objekte u. Adverbialbest., Gebrauch des Passivs)
  • Erhöhung der Lesekompetenz durch verbesserte Lesetechnik und Textverständnis

Maßnahmen

  • Projekttag 
  • Bücherei
  • Lesefest
  • Zusammenarbeit mit den Medien
  • Märchentage
  • Lesepaten
  • Schaffung von Lesetraditionen
  • Hausaufgabenbetreuung
  • LRS Diktate
  • Einstudierung von Theaterstücken
  • Theaterbesuche
  • Schreiben von Gedichten
 
 
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