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Diese Seite zuletzt geändert am: 20.06.2011, 18:31

Konzeption des Offenen Ganztagsbetriebes der Anna-Seghers-Gemeinschaftschule

(ersetzt die Seiten18-22 im Schulprogramm)
 
 
Kinder haben das Recht auf eine gute Schule! Sie verbringen die längste Zeit des Tages in der Schule. Deshalb muss sie zu einem ganztägigen Lebens - und Lernort werden.
 
Inhalt
 
1.Grundlagen für die pädagogische Arbeit – Pädagogische Ziele
1.1. Leitziele
1.2. Rolle und Aufgaben der Erzieher
1.3. Lage/ Standort/ Räume/Außengelände
 
2. Struktur des Tages/ Rhythmisierung
2.1. Öffnungszeiten                                                                                                                            
2.2. ergänzende Betreuung _ Früh/ Spätbetreuung, Ferienbetreuung
2.3. Tages- und Wochenablauf
2.4. Unterricht und Freizeitgestaltung
2.5. Arbeitsgemeinschaften/ Interessenentwicklung/ Projekte
2.6. Rituale und Traditionen
 
3. Kooperationen
3.1. Kooperation im Erzieherteam
3.2. Kooperation mit Lehrer und Schulleitung
3.3. Zusammenarbeit mit Eltern
3.4. Kooperation mit außerschulischen Partnern
 
4. Raumkonzept
5. Überprüfung und Fortschreibung des Konzeptes


Offener Ganztagsbetrieb
 
1.Grundlagen für die pädagogische Arbeit – Pädagogische Ziele
Unsere Gemeinschaftsschule soll für die Kinder der Grundstufe so gestaltet werden, dass sie zu einem sinnvollen ganztägigen Lebens- und Lernort heranwächst. Dabei arbeiten Erzieher gemeinsam mit den Lehrkräften für die Aufgaben und Ziele der Berliner Grundschule.
Seit dem Schuljahr 2008/09 ist die Grundstufe der Anna-Seghers- Gemeinschaftsschule im Aufbau und Bestandteil des Modellversuches.
Das bisherige Konzept des Offenen Ganztagsbetriebes muss den gegenwärtigen Bedingungen angepasst werden, da sich die Schülerzahl, die Anzahl des Personals und die räumlichen Gegebenheiten verändert haben. Dies
hat Auswirkung auf die organisatorische und inhaltliche Arbeit in der gesamten Grundstufe.
Unterricht und Erziehung werden auch künftig miteinander verzahnt und ergänzen sich.
Die Kinder sollen außerhalb des Unterrichts ihre Fähigkeiten entdecken, erproben und entfalten können sowie Wissen und Können erwerben.
Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit steht die gemeinsame Verantwortung aller Mitarbeiter für die Bildung, Erziehung und Betreuung der Schüler/innen.
Besonders in der Grundstufe verbinden Lehrerinnen und Erzieherinnen ihre gemeinsamen Kompetenzen und orientieren sich ganzheitlich am Kind.
Teamarbeit zwischen beiden Professionen wird zum bestimmenden Kriterium.
Die Zusammenarbeit erfolgt partnerschaftlich, ohne dass berufsspezifische Aufgabenzuweisungen aufgegeben werden.
 
1.1. Leitziele:
Wir Erzieherinnen arbeiten aktiv mit an der Gestaltung der
Gemeinschaftsschule und bringen dabei unsere spezifischen Kompetenzen ein.
- Wir fördern die Fähigkeiten und Interessen der Kinder und gestalten eine     
 sinnvolle und lernbezogene Freizeit.
- Wir unterstützen die individuelle Förderung der Schüler/innen.
- Wir arbeiten zielgerichtet mit an der Ausbildung der sozialen Kompetenzen.
 
1.2. Rolle und Aufgaben der Erzieherinnen:
            Die Erzieherinnen sehen die Wissens- und Kompetenzentwicklung als gemein-
            same Aufgabe der Pädagogen in der Grundstufe.
            Sie unterstützen die Schüler/innen bei der Entwicklung ihrer individuellen
            Persönlichkeit sowie ihrer Gemeinschaftsfähigkeit.
Folgende berufsspezifische Aufgaben übernehmen die Erzieherinnen:
Begleitung und Förderung von Bildungsprozessen :
-        Unterstützung als Zweitpädagoge im Unterricht nach im Dienstplan festgelegten Stunden entsprechend der Empfehlung der Senatsverwaltung
-        Begleitung von Entwicklungsprozessen bei Schülern
-        Unterstützung des Lernens durch die Schülerarbeitszeit am Nachmittag
-        pädagogische Freizeitangebote und Arbeitsgemeinschaften abgestimmt auf den Rahmenlehrplan
-        Unterstützung der Projektarbeit
-        Planung und Auswertung der pädagogischen Arbeit
-        Entwicklung und Stärkung der sozialen Kompetenzen
-        Betreuung bei Unterrichtsausfall (keine Erteilung von Unterricht)
Ausgestaltung der Lernumgebung und des Schullebens:
-        Beteiligung an der Ausgestaltung der Lern- und Freizeiträume
-        Nutzung und Erschließung von zusätzlichen Lern-und Spielorten in der
-        Schulumgebung, in der Region und überregional
-        Mitwirkung bei der Organisation und Durchführung von schulischen Höhe punkten, Festen und Feiern
-        Begleitung von Klassen bei Exkursionen, Wandertagen und Klassenfahrten
Allgemeine Betreuungsaufgaben:
-        individuelle Zuwendung bei besonderen Problemlagen der Kinder
-        Durchführung gebundener und ungebundener Freizeitaktivitäten
-        Anregung von Spielmöglichkeiten und Interaktionen von Kindern
-        Organisation und Betreuung gemeinsamer Mahlzeiten
-        Organisation und Gestaltung der ergänzenden Betreuung (Ferienbetreuung, Früh-und Spätbetreuung)
-        Zusammenarbeit mit außerschulischen Stützsystemen und Einrichtungen im Sozialraum
-        Ansprechpartner für Eltern
 
1.3. Lage/Standort/Räume/Außengelände
 
Der OGB befindet sich gegenwärtig in 2 Gebäudeteilen der Schule. Die 1.Klassen werden separat im Welpenhaus unterrichtet und betreut. Die Klassen 2 – 4 sind in einem 2010 fertiggestellten Neubau untergebracht. Für die Arbeit nachmittags   stehen einzelne Funktionsräume zur Verfügung. Jede Klasse hat über mehrere Schuljahre einen festen Klassenraum, der auch als Hortraum genutzt wird. Die Anna- Seghers- Gemeinschaftsschule befindet sich im Zentrum von Adlershof und liegt verkehrsmäßig sehr günstig. Mit der S-Bahn, dem Bus und der Straßenbahn sind unproblematisch verschiedene Einrichtungen und Freizeitstätten zu erreichen. Für die Aktivitäten im Freien stehen 3 Schul-bzw. Spielhöfe zur Verfügung. Hier können die Kinder klettern, balancieren, Trampolin springen und im Sand- kasten spielen. Einzelne Funktionsräume der Schule werden für die Freizeitgestaltung mit genutzt (Lehrküche, Turnhalle, Töpferwerkstatt u.a.)
 
2. Struktur des Tages – Rhythmisierung
 
2.1. Öffnungszeiten
Der OGB betreut die Kinder in der Zeit von 6.00 – 7.30 Uhr und von 16.00 -18.00 Uhr mit einem entsprechenden Vertrag. Ab 8.00 Uhr beginnt der Unterricht. Nach dem Unterricht besteht die Möglichkeit für eine Betreuung bis 16.00 Uhr. Das erfordert den Abschluss eines Hortvertrages. In den Schulferien gibt es, außer zwischen Weihnachten und Neujahr, eine Ferienbetreuung. Während der Sommerferien schließt unsere Einrichtung 3 Wochen. Während dieser Zeit findet eine Notbetreuung an einer Kooperationsschule statt. An Studientagen der Lehrer und Erzieher ist die Schule geschlossen.
 
2.2. Früh- und Spätbetreuung, Ferienbetreuung
Während der Betreuung vor dem Unterricht ab 6.00 Uhr und nach Tagesschluss bis 18.00 Uhr schaffen die Erzieherinnen eine ruhige und geborgene Atmosphäre, um den Kindern einen guten Tagesstart zu ermöglichen bzw. nach 16.00 Uhr einen entspannten und erholsamen Tagesausklang. In offenen Angeboten können die Kinder spielen und ihren Interessen nachgehen. Bei Bedarf werden Frühstücks- bzw. Vespermöglichkeiten angeboten. Für die Betreuung in den Ferien wird ein Ferienplan mit verschiedenen Aktivitäten aufgestellt. Dabei wird berücksichtigt, dass Ferien Schule ohne Unterricht sind aber nicht ohne Bildung. Durch die Ferienvorhaben wird das schulische Lernen in anderer Umgebung ohne Leistungsdruck gefördert. Die Wünsche der Kinder und Eltern werden in die Ferienplanung mit aufgenommen. Während der Ferien erfolgt die Betreuung der Kinder altersgemischt durch verschiedene Erzieher.
2.3. Tages- und Wochenablauf
Unser Ziel ist es, den Tag so zu rhythmisieren, dass sowohl Angebote als auch Freiräume und Bewegungs- und Ruheangebote sich sinnvoll abwechseln.
Nach dem Unterricht werden die Kinder im Klassenraum von der Erzieherin der Klasse übernommen. Es folgt eine Erholungspause in ungebundener Form, die die Kinder möglichst im Freien verbringen. Während dieser Zeit wird auch das Mittagessen klassenweise eingenommen. Dafür stehen ca. 30 Minuten zur Verfügung. Die Qualität des Essens und die Atmosphäre während der Mahlzeit sollen wesentlich zum Wohlbefinden der Kinder beitragen. Freizeitaktivitäten werden gebunden und ungebunden, klassenbezogen und jahrgangsoffen angeboten. Nachmittags gibt es ein Vesperangebot. Zwischen Angeboten (Freizeitvorhaben und Arbeitsgemeinschaften) und Lernzeiten wird auf ausreichende Pausen geachtet.
Der Tagesablauf richtet sich nach dem jeweiligen Stundenplan und wird darauf abgestimmt. Der Erzieherbereich bringt die erforderlichen Kriterien zur Gestaltung eines rhyhtmisierten Schultages in die Stundenplangestaltung ein.
Die Woche ist so strukturiert, dass 2 mal wöchentlich eine Schülerarbeitszeit (Lernzeit) durchgeführt wird, ein Nachmittag ist dem Besuch von Arbeitsgemeinschaften vorbehalten, die verbleibenden 2 Wochentage sind entsprechend den Bedürfnissen der Kinder für verschiedene gebundene und ungebundene Freizeitangebote freigehalten.
Die Erzieher planen diese mit den Kindern gemeinsam.
Damit die pädagogische Arbeit am Nachmittag möglichst störungsfrei verlaufen kann, werden den Eltern Entlassungs- / Abholzeiten empfohlen:
         nach dem Unterricht bzw. Mittagessen
         13.30 Uhr (Ende de rVHG)
         15.00 Uhr
         16.00 Uhr
 
2.4. Unterricht und Freizeitgestaltung
Differenzierter und offener Unterricht bestimmen das Lernen der Kinder. Die Erzieher sind lernbegleitend im Unterricht eingesetzt. Die Stunden dafür sind im Dienstplan fest verankert. Die Erzieher unterstützen die individuelle Förderung in den temporären Lerngruppen.
Zur Unterstützung des Lernens führen die Erzieher 2mal wöchentlich Schülerarbeitszeiten durch. Während dieser Zeit wird im Unterricht Erlerntes geübt und gefestigt. Hausaufgaben verstehen wir als Schulaufgaben und bieten daher die Möglichkeit, diese unter Anleitung der Erzieher anzufertigen. Lehrer und Erzieher erarbeiten gemeinsam Kriterien und Richtlinien dazu und sind regelmäßig diesbezüglich in Kontakt.
In Absprache mit dem Lehrer unterstützen die Erzieher die Umsetzung der Ziele des Rahmenlehrplanes und verbinden deren Inhalt mit ihren Freizeitangeboten. In der unterrichtsfreien Zeit können die Kinder an gebundenen und offenen Angeboten teilnehmen. Die Erzieherinnen, insbesondere auf der Jahrgangsstufe arbeiten dazu eng zusammen. Die Angebote werden an den Pinnwänden den Kindern und Eltern bekanntgegeben. Plätze bei Aktivitäten mit begrenzter Teilnehmerzahl werden über eine Angebotsliste vergeben.
Eine Teamabsprachestunde ist für jeden Erzieher im Dienstplan dafür vorgesehen. Ein Nachmittag in der Woche ist für die Freizeitgestaltung vorgesehen, an dem die Erzieher mit den Kindern umfangreichere Aktivitäten, auch außer Haus, durchführen können. An diesem Tag haben die Kinder keine anderen Verpflichtungen. Freizeitvorhaben sind als lernergänzende Maßnahmen zu sehen.
Bilden ohne Erziehen ist nicht möglich. Daher ist es eine Hauptaufgabe der Erzieher an der Entwicklung der sozialen Kompetenzen der Kinder zu arbeiten. Die lernergänzenden Angebote (Arbeitsgemeinschafte, Spielangebote, Bewegungsaktivitäten u. a.) bieten dafür vielfältige Möglichkeiten.
Insbesondere geht es um solche Kompetenzen wie:
 
         Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls
         Umgang mit den eigenen Stärken und Schwächen üben
         Entscheidungen treffen lernen, an Vorhaben mitwirken und sie mitgestalten
         den Umgang mit Anderen üben, Problemsituationen lernen zu meistern
         die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit entwickeln
 
Ein wichtiges Kriterium unserer Gemeinschaftsschule ist das gemeinsame Lernen der jüngeren und älteren Schüler. Spiel-und Lesepaten bzw. die Lernpaten der SEK 1 und 2 unterstützen die Kinder Grundstufe. Einmal jährlich organisieren sie eine Lesenacht für die Kinder der 1. Klasse.
 
Die Grundstufe unterstützt das Projekt „Verantwortung“ und gibt den Schülern der Klassen 7 und 8 die Möglichkeit, ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern. Zu Festen und Höhepunkten, wie den Familientag oder das Hoffest sind die Paten dabei und helfen bei der Organisation und Durchführung.
 
2.5. Arbeitsgemeinschaften / Interessenentwicklung / Projekte
Die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften unterstützt wesentlich den schulischen Bildungsprozess und bietet den Kindern eine erweiterte Lernumgebung. Ab Klasse 1 werden vielfältigste Arbeitsgemeinschaften angeboten. Im Schuljahr 2010/11 stehen 16 Angebote in den Bereichen Sport, Musik, Handarbeit, Kochen, Kunst, Tiere zur Verfügung. Die Arbeitsgemeinschaften finden konzentriert an bestimmten Wochentagen statt. Die Angebote werden den Kindern und Eltern zu Beginn des Schuljahres zur Kenntnis gegeben. Jedes Kind hat die Möglichkeit nach seinen Interessen mindestens eine Arbeitsgemeinschaft zu besuchen. Die Teilnahme ist jeweils für ein Schulhalbjahr bzw. für einen bestimmten Zeitraum verbindlich. Die 1. Klassen werden schrittweise an die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften herangeführt. Zum Abschluss eines AG Kurses präsentieren die Arbeitsgemeinschaften ihre Ergebnisse in Form von kleinen Ausstellungen, Fotos, Vorführungen u.a. Die Kinder sollen damit Gelegenheit haben, erworbenes Wissen und Können ihren Mitschülern und Eltern zu zeigen. Zur Finanzierung unserer Arbeitsgemeinschaften benötigen wir Unterstützung seitens der Eltern.
 
Die AG Tierschutz präsentiert ihre selbstgeschriebene und gestaltete Geschichte über die Meeresschildkröten:
 
Eine stabile und verlässliche Kooperation mit verschiedenen
Partner wird aufgebaut und entsprechend des wachsenden Bedarfs ständig erweitert.
Projekte innerhalb des Unterrichts werden von Erziehern unterstützt. Ebenso führen Erzieher eigenständig Projekte durch (Halloween, Lernfest).
 
2.6. Rituale und Traditionen
In der Grundstufe arbeiten wir gemeinsam mit den Lehrern, um Höhepunkte des Schuljahres zu gestalten. Dazu führen wir durch:
 
         Elterncafés in verschiedener Form
         Laternenfest
         Elternabende zu pädagogischen Themen
         Familientag
         Unterstützung des Tages der offenen Tür
         gemeinsame Bastelaktionsnachmittage
         Hoffest zum Abschluss des Schuljahres
Zum Schuljahresbeginn wird dazu ein Jahresplan aufgestellt, der alle konkreten Planungen enthält.
 
3. Kooperationen
3.1. Kooperation im Erzieherteam
 
Teamarbeit ist bestimmend für die Arbeit unter den Erziehern. Dazu gibt es folgende organisatorische Möglichkeiten:
         einmal wöchentlich Teamsitzung aller Erzieher (Dienstberatung)
         die Erzieher der Jahrgangsstufe treffen sich wöchentlich zur Absprache, um ihre Vorhaben aufeinander abzustimmen und gemeinsam zu planen
Alle wichtigen pädagogischen Ziele und Aufgaben, sowie deren Umsetzung werden im Team besprochen. Jeder Erzieher ist aufgefordert, sich aktiv dabei einzubringen. Im Rahmen der Verantwortlichkeit übernehmen Erzieher spezielle Aufgaben, wie z.B. Die Verantwortung für einen Freizeitraum und dessen Ausgestaltung. Die Teamsitzungen werden dazu genutzt, neben organisatorischen Aufgaben, vor allem Inhalte der pädagogischen Arbeit am Nachmittag zu besprechen. Erzieher, die an Fortbildungen teilgenommen haben, transferieren ihre erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen. Zur Kommunikation und Kooperation des Erzieherbereiches mit dem Lehrerbereich nimmt die Koordinierende Erzieherin an den Dienstberatungen der Grundstufe teil.
 
3.2. Kooperation mit Lehrer und Schulleitung
Klassenleiter und Erzieher bilden ein Pädagogenteam. Sie führen gemeinsam die Klasse und besprechen ihre Arbeit miteinander bzw. stimmen sie untereinander ab.
Eine Kooperationsstunde für beide Pädagogen ist erforderlich, um Bildungs- und Erziehungsprozesse gemeinsam optimal führen zu können. Gegenstand dieser Stunde sind:
         gegenseitiger Austausch über den Entwicklungsstand der Schüler, erforderliche Hilfe und Unterstützung besprechen
         Rückmeldungen zur Aufgabenerledigung in der SAZ
         gemeinsame Planung von Vorhaben, Wandertagen, Exkursionen u.a.
         Elternarbeit
         Ausgestaltung der Lernumgebung / Klassenraum
         Abstimmung der Zusammenarbeit mit Jugendhilfeeinrichtungen
Mit der Teamleiterin der Grundstufe und der Schulleiterin wird ein enger Kontakt gehalten. Inhaltliche und organisatorische Aufgaben werden besprochen. Die koordinierende Erzieherin informiert die Schulleiterin über die Belange des OGB.
Bei Bedarf finden zwischen Schulleiterin und koordinierende Erzieherin Gespräche statt. Dazu gibt es einen festen Gesprächstermin.
Die Schulleiterin nimmt einmal monatlich an der Teamsitzung der Erzieher teil.
 
3.3. Zusammenarbeit mit Eltern
Um ein enges Vertrauensverhältnis herzustellen, ist ein transparentes und die Eltern einbeziehendes Arbeiten der Erzieher erforderlich. Die Schule unterstützt die Eltern durch thematische Elternversammlungen in ihren Erziehungsabsichten. Auf Elternversammlungen, an den Aushängen in der Schule, durch Elternbriefe und in persönlichen Gesprächen erhalten die Eltern Kenntnis über die Arbeit im Freizeitbereich. Durch vielfältige Dokumentationen (Fotos, Wandzeitungen, Vorführungen) werden die Eltern über Aktivitäten im Freizeitbereich informiert. Die Erzieher stehen für persönliche Gespräche bzw. zu Problemklärungen zur Verfügung. Die koordinierende Erzieherin bietet zweimal wöchentlich eine Sprechzeit an. Zu schulischen Höhepunkten und Festen beziehen wir die Eltern ein. Zur Unterstützung pädagogischer Aufgaben werden interessierte Eltern eingesetzt. Es gibt Elternbefragungen zur Zufriedenheit mit der Arbeit im OGB.
 
3.4. Kooperation mit außerschulischen Partnern
Das schulische Leben wird durch die Einbeziehung außerschulischer Einrichtungen bereichert und außerschulische Partner unterstützen die Bildungs-und Erziehungsarbeit. Eine Zusammenarbeit gibt es mit:
         dem Tierheim Berlin
         der Stadtbibliothek „Stefan Heym“
         verschiedenen Honorarkräften der Schule
         einem Schachverein
         dem PSV Olympia Berlin
         Entspannungseinrichtung „Leise Lichter“
         Musikschule Treptower Tastenteufel
         Kletterhalle Boulderworx
 
Mit den benachbarten Kitas arbeitet unsere Grundstufe eng zusammen. Nach einem gemeinsamen Konzept werden die Kinder auf die Schule vorbereitet. Eine Lehrerin und Erzieherin halten den engen Kontakt zwischen Kita und Schule. Die Kinder der Kita werden zu schulischen Höhepunkten eingeladen und besuchen vor der Einschulung die Schule, um diese kennenzulernen.
 
4. Raumkonzept
Das Raumkonzept der Schule muss dem Hochwachsen der Grundstufe bis zur Klasse 6 ständig angepasst werden. An einem einheitlichen Raumkonzept sowohl für den Unterricht als auch für die Freizeit wird gegenwärtig gearbeitet. Momentan stehen für die Freizeit eigene Räume zur Verfügung. Diese werden mit Hilfe der Eltern in Funktionsräume umgewandelt. Dabei werden die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt. Eine Schulbücherei unterstützt das Lesenlernen und fördert die Freude am Lesen.
 
5. Überprüfung und Fortschreibung des Konzeptes
 
Die Notwendigkeit der Aktualisierung und Fortschreibung des pädagogischen Konzepts ergibt sich insbesondere daraus, dass wir erst im Schuljahr 2013 /14 die Grundstufe mit den Klassen 1 – 6 aufgebaut haben werden. Die Inhalte und erreichten Ergebnisse werden regelmäßig auf Teamberatungen und Elternversammlungen evaluiert. Daraus werden entsprechende Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit gezogen. Eine Arbeitsgruppe „Hortkonzept“ aktualisiert das pädagogische Programm des OGB zum Schuljahresbeginn und stimmt es mit dem Schulprogramm ab. Dem Kollegium der Gemeinschaftsschule wird das Konzept auf einer Gesamtkonferenz vorgestellt und erläutert
 

 

 
 
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