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Diese Seite zuletzt geändert am: 27.05.2014, 09:11

 Das TeamKleingruppenModell (TKM)

Die TeamKleingruppe stellt eine kooperative Lern- und Umgangsform in jeder Klasse dar und ist damit ein wesentliches Instrument zur individuellen Förderung. Sie ist heterogen zusammengesetzt. Sie dient der schnellen Organisation außerunterrichtlicher und unterrichtlicher Prozesse und bietet jedem Kind im Falle von auftretenden Fragen, Unsicherheiten, Krankheit o.Ä. sichere Ansprechpartner. In der Kleingruppe werden benötigte Lernmethoden, die Logbuchführung, die Arbeitsweise in der ILZ und kooperative Arbeitsformen trainiert. Im Unterricht stellt die Kleingruppe die Grundlage für die binnendifferenzierte Arbeit dar. Die fünf oder sechs Gruppen einer Klasse sind heterogen zusammengesetzt und bleiben in dieser Zusammensetzung über das Schuljahr (oder länger) bestehen.

Diese kleine soziale Gemeinschaft ermöglicht einen Wechsel von kooperativen und individuellen Lernformen, erzeugt positive Abhängigkeiten ebenso wie ein Aufgehobensein in einem vertrauten Kreis und zugleich Aktivitäten für die gesamte Klasse. Die Übersicht verdeutlicht, wie die Selbstständigkeit der TeamKleingruppe in den einzelnen Jahrgängen entwickelt wird. Die Fähigkeit, in einer Kleingruppe zu arbeiten, wird schrittweise entwickelt.

 

Jahrgang

schrittweise Entwicklung des TKM

1

Ø  Schwerpunkt: Partnerarbeit

Ø  Beginn von Tischgruppenarbeit in wechselnder Zusammensetzung mit klaren Regeln (Flüsterlautstärke, Absprachen, Zuhören) und einfach strukturierten Gruppenaufträgen

Ø  Ämter, Rituale, Feedbackrunden

2

Ø  Zunehmende Bildung von Tischgruppen zu besonderen Übungseinheiten

Ø  gemeinsames Lösen von Aufgaben und gegenseitiges Kontrollieren

Ø  Ausdehnung der Tischgruppenarbeit auf den Nachmittag

3

Ø  Bildung fester heterogener TeamKleingruppen in allen Unterrichts- und ILZ-Stunden

Ø  Anwendung eines Anreizsystems für gute Gruppenarbeit

Ø  Ausbau des Feedbackverfahrens

4

Ø  feste heterogene Teamkleingruppen

Ø  Ausdehnung der gegenseitigen Verantwortlichkeit auch über die Unterrichtszeit hinaus

Ø  Einführung der Teamleistungsbewertung

Ø  regelmäßige Tischgruppengespräche

5

Ø  feste TeamKleingruppen bleiben beim Übergang ins Haupthaus bestehen wie in 4, nur im Bedarfsfall wird umstrukturiert

Ø  Zunahme der Eigenverantwortung  für Schulaufgaben u. Logbuchkontrolle in der Gruppe

Ø  sicheres Einüben von Selbst- und Fremdeinschätzung

Ø  Unterricht mit differenzierten Aufgabenformaten

Ø  Einführung einiger Tischgruppenfunktionen

Ø  Tischgruppenelterngespräche mit den SuS mindestens 1x jährlich

Ø  Klassenrat

6

Ø  unterrichtsbezogenes Methoden- und Kommunikationstraining

Ø  Arbeit mit Selbst- und Fremdeinschätzungsbögen zur Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung

Ø  Erstellen von Bilanzzielen für die gesamte Gruppe

7

Ø  Eintrainieren aller Methoden (Team-, Logbucharbeit, ILZ) mit den neu ankommenden Schülern zu Beginn des Schuljahres unter kurzer Auflösung der bestehenden Klassenverbände

Ø  Festigung und Anwendung der eintrainierten Methoden im Fachunterricht

Ø  Festigung der Arbeit mit Teamfunktionen

Ø  regelmäßige Einschätzung der Teamarbeit

Ø  Nutzung der Teams für die Organisation außerunterrichtlichen Lebens

8

Ø  Teamarbeitsmethoden gefestigt und nutzbar durch alle Fachlehrer und ILZ

Ø  Leitung der Tischgruppengespräche mit den Eltern seitens eines Schülers der Gruppe möglich

9

Ø  Öffnung der Tischgruppe in neue Konstellationen/ anderer Arbeitsteilung

Ø  Anwendung der Kenntnisse zur Teamarbeit in wechselnden Teamzusammensetzungen (Expertenrunden, Basisfestigung u.a., Präsentations- u. Diskussionsrunden u.ä.)

10

Ø  Tischgruppen-Eltern-Schülergespräche hinsichtlich der Abschlüsse

Ø  Bildung sowohl fester als auch temporärer Gruppen-Teams

11-13

Ø  Selbstständige Anwendung der Teamfähigkeit im Fachunterricht

Ø  Ausdehnung der Teamstruktur auf den häuslichen Bereich (Lernpatenschaften, Hilfe bei Krankheit, Vorträge, Referate, Facharbeiten u.a.)

Ø  Organisationsstruktur für Projekte, zur Vorbereitung außerunterrichtlicher Aktivitäten wie Exkursionen, Theaterbesuche, Fahrten u.a.

 

Ersichtlich ist eine enge Bindung der Schülerinnen und Schüler an ein festes Team in den Jahrgängen 3-8. Hier erfahren sie die Bedeutung eigenen Lernverhaltens, auch in Situationen, in denen die Lehrkraft dies nicht wahrnehmen kann. Die TeamKleingruppe stellt das „Zuhause“ dar und dient daher auch dem Wohlfühlen in einer Klasse.

 
 
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