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Diese Seite zuletzt geändert am: 09.10.2013, 17:44

Jahrgangsteams

Im Zeitraum von 2008 bis 2012 erfolgt eine Umstrukturierung des pädagogischen Bildungsprozesses. Die Arbeit findet in Jahrgangsteams statt. Diese Teams bestehen aus wenigen Lehrern, die einen hohen Anteil des Unterrichts im Jahrgang abdecken. Das Team verfügt über einen breiten Entscheidungsspielraum und eigene finanzielle Mittel. Es wird in der Anfangsphase vom Förderverein unterstützt.

1. Ziele:

  • Optimale Entwicklung der Schüler hinsichtlich die Wissensaneignung betreffende
  • fachliche Kompetenzen, sozial - emotionale, kommunikative und praktisch - technische Kompetenzen
  • Herausbildung von Verantwortungsbewusstsein und Eigenverantwortung für den Lernprozess
  • soziale Einbindung in eine von Toleranz und Demokratie geprägte Gemeinschaft
  • Erfolg im Lernen
  • Jeder Schüler fühlt sich wohl an der Schule.

2. Materielle Ausstattung

Jedem Team stehen 6 Räume (4 Klassenräume, ein Gemeinschafsraum, ein Lehrerteamraum) in einem separaten Flurbereich mit der für das Bildungskonzept angepassten Ausstattung zur Verfügung. 

Die Klassenräume werden mit Einzeltischen ausgestattet, so dass die Gestaltung des Raumes den unterschiedlichen Lernformen schnell und unkompliziert angepasst werden kann. jeder Klassenraum verfügt über die nötige Ausstattung an Medien und Unterrichtsmaterialien (Zeichengeräte für den Mathematikunterricht, Grundausstattung an Büromaterial).  

 3. Lehrer - Teamarbeit

Zum Stammteam gehören 4 Klassenleiter sowie eine Erzieherin. Ergänzt wird das Team durch einen festen Stamm von Fachlehrern.

Grundsatz des Teams ist es, für alle Schüler optimale Lernbedingungen zu schaffen, alle Schüler optimal zu fördern. 

Wöchentliche Teamsitzungen (mittwochs) dienen der Absprache und Vorbereitung der pädagogische Arbeit (Eltern-Team Abende, Elterngespräche, Projektarbeit, Festlegen von Fördermaßnahmen für einzelne Schüler, Fragen der Unterrichts.

 

4. Unterrichtskonzept und Individualisierung

4. 1 Allgemeines

Die Arbeit erfolgt in 6 Team-Kleingruppen (TKM) zu je 4 Schülern. Wenn Fähigkeiten zur Gruppenarbeit gut ausgebildet sind, können auch 4 TKM zu je 6 Schülern gebildet werden, um einen höheren Grad der Arbeitsteilung zu erreichen (evtl. ab Kl. 8). Dafür ist ein spezifisches Unterrichtsprogramm in der Entwicklung. Die Schüler sitzen und arbeiten in allen Fächern in dieser Zusammensetzung, in der ein Frontalunterricht auch möglich ist. Diese kleine soziale Gemeinschaft ermöglicht einen Wechsel von kooperativen und individuellen Lernformen, erzeugt positive Abhängigkeiten ebenso wie ein Aufgehobensein in einem vertrauten Kreis und ermöglicht dennoch Aktivitäten für die gesamte Klasse. Zur optimalen Förderung jeden Schülers tritt ein Förderkonzept in Kraft.  

 

4.2 Unterrichtsprozessgestaltung im Besonderen

Die Schüler werden eng in die Gestaltung des Unterrichtsprozesses einbezogen. Dazu beginnt das Schuljahr mit der Befähigung der Schüler zur realen Selbsteinschätzung und -bewertung und Selbstbeobachtung. Damit wird in der Anfangsphase von der Zensur abgelenkt und ein positive Abhängigkeiten zwischen Schülern und Schülern und Lehrern und Schülern entwickelt. Die Unterrichtsplanung erfolgt gemeinsam. Die Zensierung kooperativer Lernleistungen setzt ein, wenn Selbstbewertung, offene Gruppenbewertung und Lehrer-Feed-back nahezu übereinstimmen.

6. Organisationsformen

6.1    Regeln

Alle Schülerinnen und Schüler tragen dafür Verantwortung, ihre Schule als Lern- und Lebensraum zu gestalten.
 
Alle Schülerinnen und Schüler haben das Recht ungestört zu lernen.
  • Alle Lehrerinnen und Lehrer haben das Recht ungestört zu unterrichten.
  • Jeder hat das Recht, gesund und unverletzt zu bleiben.
  • Jeder hat das Recht, fair behandelt zu werden.
 
Regeln für das Verhalten im Unterricht
 
  • Pünktlich vor Stundenbeginn befinden sich alle Schüler im Klassenraum auf ihren Plätzen.
  • Der Lehrer beginnt und schließt den Unterricht mit dem vereinbarten Signal.
  • Die Regeln für den Gruppenunterricht werden von allen beachtet.
  • Das Arbeitsmaterial liegt zu Beginn des Unterrichts auf den Tischen bereit. (Dazu gehören grundsätzlich die Federtasche, der Hefter mit Papier und die Bücher.)
  • Jeder Schüler führt ein Logbuch, das auch für Mitteilungen genutzt und wöchentlich von den Eltern abgezeichnet wird.
  • Taschen und Kleidungsstücke gehören nicht auf die Tische.
  • Das Essen und Trinken (auch Kaugummi und Bonbons) sind während des Unterrichts nicht erlaubt.
In der Regel wird in der Pause zur Toilette gegangen.
Während der Kurzpausen innerhalb eines Unterrichtsblocks bleiben die Schüler grundsätzlich im Klassenraum.
Handys und Unterhaltungselektronik sind auf dem Schulgelände nicht zu nutzen.
Jeder Schüler orientiert sich am Dienstplan über seinen Einsatz und stellt am Ende des Unterrichtstages den Stuhl hoch.
 
6.2    Dienste
  • folgende Dienste könne eingeführt werden:
  • Tischdienst (wöchentlich)
  • Ordnungsdienst (Tafel, Blumen, Fegen und Grobreinigung am Ende des Tages)
  • Klassenbuchverantwortlicher (1/2 jährlich)
  • Fachhelfer (1/2 jährlich)  

6.3    Rituale

  • Begrüßung und höfliches gegenseitiges Grüßen
  • KG-Stunden (freitags):

            Präsentation von Lernergebnissen
            Auswertung der Woche
            Ausblick auf die nächste Woche

  • gemeinsames Essen für alle

 

7. Arbeit mit den Eltern

Das Grundprinzip der Gemeinschaftsschule ist eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern auf allen Gebieten auf der Grundlage der Elternvereinbarungen.

 
 
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