Wahlpflicht 9. & 10. Klasse
Information zu Fremdsprachen
Eine Fremdsprache kann in den Schuljahren 7 und 11 angewählt werden; spätestens für das Abitur muss diese dann verpflichtend belegt werden. Um sich auch in Französisch oder Spanisch im Abitur prüfen lassen zu können, muss diese mindestens 4 Jahre (also ab Klasse 7) belegt werden.
Hinweise zur Entscheidung des Wahlpflichtfaches 7/8
- Das Wahlpflichtfach wird zusätzlich zum „normalen“ Unterricht vierstündig unterrichtet und die Leistungen werden wie in allen anderen Fächern bewertet.
- Die Wahl des Faches gilt für die Schuljahre 7 und 8.
- Ab Klasse 9 wählen die Schüler zwei neue Wahlpflichtfächer oder setzen ihr Fach fort und wählen ein neues dazu.
- Das Fremdsprachenkonzept der Schule sieht nicht vor, dass in der 9. Klasse mit einer neuen Fremdsprache begonnen werden kann.
- Für das Zustandekommen eines Kurses sind im Durchschnitt mindestens 10 Schüler erforderlich, sodass die Schule letztendlich über die Teilnahme entscheidet.
- In den vier ersten Wochen des Schuljahres ist ein Wechsel auf Antrag der Erziehungsberechtigten möglich, wenn es die Kapazität erlaubt.
Hinweise zur Entscheidung der Wahlpflichtfächer 9/10
- Jede/r Schüler*in entscheidet sich für zwei unterschiedliche Wahlpflichtkurse.
- Außerdem entscheidet sich jede/r Schüler*in für zwei Ersatzkurse, denn für das Zustandekommen eines Kurses sind mindestens zehn Schüler*innen erforderlich.
- Der Wunsch für einen Kurs ist damit nicht verbindlich.
- Der Ersatzwunsch darf nicht mit dem Erstwunsch übereinstimmen.
- Die Wahlpflichtentscheidung ist für zwei Jahre (9. und 10. Klasse) verbindlich.
- In den ersten vier Wochen des Schuljahres ist ein Wechsel auf Antrag der Erziehungsberechtigten möglich, wenn es die Kapazität erlaubt.
Ein fester Bestandteil des Gemeinschaftsschulkonzepts ist das soziale Lernen in Team-Kleingruppen (Tischgruppen). Zur Stärkung der Reflexionskompetenz sowie der individuellen Rollen innerhalb des Teams finden jährlich im November Tischgruppengespräche statt.
Die Team-Kleingruppe stellt eine kooperative Lern- und Umgangsform in jeder Klasse dar und ist damit ein wesentliches Instrument zur individuellen Förderung. Sie ist heterogen zusammengesetzt. Sie dient der schnellen Organisation außerunterrichtlicher und unterrichtlicher Prozesse. In der Kleingruppe werden benötigte Lernmethoden, die Logbuchführung, die Arbeitsweise in der ILZ und kooperative Arbeitsformen trainiert.
Im Unterricht stellt die Kleingruppe die Grundlage für die binnendifferenzierte Arbeit dar. Die fünf oder sechs Gruppen einer Klasse sind bezüglich Geschlecht und Leistung heterogen zusammengesetzt und bleiben in dieser Zusammensetzung über das Schuljahr (oder länger) bestehen.
Diese kleine soziale Gemeinschaft ermöglicht einen Wechsel von kooperativen und individuellen Lernformen, erzeugt positive Abhängigkeiten ebenso wie ein Aufgehobensein in einem vertrauten Kreis und zugleich Aktivitäten für die gesamte Klasse. Die Übersicht verdeutlicht, wie die Selbstständigkeit der Team-Kleingruppe in den einzelnen Jahrgängen entwickelt wird. Die Fähigkeit, in einer Kleingruppe zu arbeiten, wird schrittweise entwickelt.







